Pampasgras
Das südamerikanische Pampasgras kommt, wie der Name schon verrät, aus der südamerikanischen Pampa. Darunter versteht man denselben Lebensraum, der in anderen Teilen der Erde „Outback“, „High Veld“, oder ähnlich genannt wird.
Das Erscheinungsbild ist immer ähnlich: Weite, savannenartige Graslandschaften die höchstens ab und an von kleinen Büschen durchsetzt sind. Da das Klima der Pampa gemäßigt ist und daher unserem mitteleuropäischen Wetter relativ ähnlich ist, überwintert das Pampasgras auch hier meist ohne Probleme. Dabei machen es nicht nur die schönen grünsilbernen Blätter sympathisch, sondern auch die federartigen Samen.
Diese sehen nicht nur in jedem Garten absolut prima aus, sondern lassen sich auch erstklassig zur Innengestaltung benutzen. Einige Zuchtformen haben inzwischen nicht nur weiße, sondern zartrosafarbene Samenstände. Wenn einem diese Farbe gefällt, sollte so ein Gras natürlich nicht im Vorgarten fehlen. Mir persönlich gefällt die naturfarbene Sorte besser, aber über so etwas soll man sich ja bekanntlich nicht streiten.
Wie schon erwähnt, ist Pampasgras in milden Regionen Deutschlands winterhart. Nur ein Punkt von unserem Wetter macht ihm größere Schwierigkeiten. Da es bei uns viel mehr regnet, als in den Grasländern seiner Heimat und obendrein kein frischer Wind weht, der es ordentlich auslüften würde, saugt sich der dichte Blätterschopf vom Pampasgras besonders im Winter schnell mit Regenwasser voll und fängt an zu faulen. Dagegen hilft entgegen anderslautender Behauptungen etwa nicht ein Schnitt im Herbst, sondern ein ordentliches Hochbinden der Blätter. Das verhindert allzu starke Nässebildung zwischen den Blättern und macht es Schimmelpilzen weit weniger einfach sich häuslich einzurichten. Wenn man das Gras unbedingt schneiden muss, so sollte man das im Frühjahr machen und dann sollte man auch wirklich aufpassen, nicht die neu austreibenden frischen Blätter zu verletzen.